
Projekt
Za-jedno srce, jedna duša, jedna Hrvatska
Das Projekt
Das Projekt „ZA-JEDNO srce, jedna duša, jedna HRvatska“ entwickelt ein thematisches Netzwerk, das Akteure rund um das Thema Auswanderung als Motor der Entwicklung in der Republik Kroatien zusammenführt. Im Rahmen des Projekts werden zivilgesellschaftliche Organisationen aus Kroatien und aus der Diaspora für einen gleichberechtigten Dialog mit politischen Entscheidungsträgern auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene, mit der Wirtschaft und mit Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen gestärkt. Das Projekt fördert wissenschaftliche Forschung und sektorübergreifende Zusammenarbeit bei der Gestaltung politischer Reformen, die den Beitrag der kroatischen Auswanderung zur sozioökonomischen Entwicklung in Kroatien begünstigen.
Eckdaten
- Ausschreibung
- Thematische Netzwerke für die sozioökonomische Entwicklung und die Förderung des sozialen Dialogs im Kontext der Verbesserung der Arbeitsbedingungen
- Projekttitel
- ZA-JEDNO srce, jedna duša, jedna HRvatska
- Vertragsnummer
- UP.04.2.1.06.0051
- Projektträger
- Humanitärer Verein „fra Mladen Hrkać“
- Laufzeit
- 10/2020 – 10/2023 (36 Monate)
- Gesamtbudget
- 3.585.258 HRK / 475.845 €
- Fonds
- Europäischer Sozialfonds (ESF) 85 % und Staatshaushalt der Republik Kroatien 15 %
Partner
- Institut für Sozialwissenschaften Ivo Pilar, Zagreb, Kroatien
- Institut für Migration und Ethnizität, Zagreb, Kroatien
- Katholische Universität Kroatiens, Zagreb, Kroatien
- Zentrum für die Erforschung der kroatischen Auswanderung, Zagreb, Kroatien
- Verein der Auswanderer, Rückkehrer und Zuwanderer, Zagreb, Kroatien
- Hrvatska uzdanica — Verein zur Förderung der Heimatverbundenheit, Zagreb, Kroatien
- Matica hrvatska, Zagreb, Kroatien
- Matica hrvatska — Zweigstelle Široki Brijeg, Bosnien und Herzegowina
- HKD Napredak Vitez, Bosnien und Herzegowina
- Kroatische Kulturgesellschaft Napredak — Zagreb, Kroatien
Ziele
Aufbau und Entwicklung eines thematischen Netzwerks (ZA-JEDNO.HR), das aus Akteuren rund um das Thema Auswanderung als Motor der Entwicklung der Republik Kroatien besteht, sowie Aufbau eines wirksamen Modells sektorübergreifender Zusammenarbeit.
Ermittlung aktueller sozioökonomischer Bedarfe und Durchführung wissenschaftlicher Forschung im Themenfeld Auswanderung als Motor der Entwicklung der Republik Kroatien.
Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Empfehlungen zur Verbesserung der Politik gegenüber kroatischen Auswanderern, Rückkehrern und Zuwanderern sowie Analyse der sozioökonomischen Wirkung der vorgeschlagenen Reformen.
Führung eines strukturierten Dialogs mit Entscheidungsträgern und Umsetzenden öffentlicher Politik sowie mit Akteuren aus der Wirtschaft, verbunden mit dem Eintreten für die Umsetzung der erarbeiteten Empfehlungen zur Verbesserung der Politik gegenüber kroatischen Auswanderern, Rückkehrern und Zuwanderern.
Aktivitäten
Stärkung der Partnerschaft zivilgesellschaftlicher Organisationen und Aufnahme neuer Mitglieder in das thematische Netzwerk ZA-JEDNO.HR. Bildung von 8 Clustern von Auswandererorganisationen.
Durchführung von Meinungsumfragen und Erhebung gesellschaftlicher Bedarfe.
Durchführung wissenschaftlicher Forschung im Bereich des festgestellten gesellschaftlichen Veränderungsbedarfs: Das soziale und lobbyistische Potenzial kroatischer Auswanderergemeinschaften und -vereine im Hinblick auf ihr historisches und kulturelles Erbe und ihren Status in den Auswanderungsländern; Aktuelle Motivationszyklen der Migration junger Menschen aus Kroatien im Kontext allgemeiner Migrationsprozesse in Kroatien — eine empirische Analyse; Förderung der wirtschaftlichen Interessen und der kulturellen Identität der Republik Kroatien in der Welt durch das vernetzte Wirken kroatischer Auswanderergemeinschaften und -vereine.
Erarbeitung evidenzbasierter Politikempfehlungen.
Durchführung von Analysen der sozialen Wirkung der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Durchführung eines strukturierten Dialogs aller Akteure und Entscheidungsträger. Projektmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Sichtbarkeit.
Ergebnisse
24
zivilgesellschaftliche Organisationen, die an für ihr Arbeitsfeld relevanten Maßnahmen zum Kapazitätsaufbau teilnehmen
50
lokale zivilgesellschaftliche Organisationen im thematischen Netzwerk sowie weitere Akteure aus verschiedenen Sektoren, die bis zum Projektende aufgenommen werden
3
durchgeführte wissenschaftliche Studien
6
veröffentlichte wissenschaftliche Artikel
4
veröffentlichte Fachartikel
6
erarbeitete evidenzbasierte Politikempfehlungen
6
durchgeführte Analysen der sozialen Wirkung der vorgeschlagenen Maßnahmen
11
durchgeführte strukturierte Dialoge aller Akteure und Entscheidungsträger
